Warum Technologieunternehmen die Macht der Marke entdecken sollten

Angst vor dem Übermorgen

Heute noch sind die Auftragsbücher pickepackevoll. Das sind sie schon seit über einem Jahr. Aber was ist in einem halben Jahr? Man selbst ist doch selbst gerade dabei in Anbetracht der Finanzkrise nicht zwingend notwendige Investitionen zeitlich nach hinten zu schieben. Und was ist, wenn die eigenen Kunden genauso denken?

Die Finanzkrise ist schlimm. Sie wirbelt alles durcheinander. Und das schlimme daran: Es wird nicht nur Vermögen vernichtet. Es ist das Vertrauen, das schwindet. Bei Otto Normalanleger genauso wie bei Lieschen Einkaufsleiterin. Alle haben Sorge, alle warten ab, weil es ja weiter bergab gehen könnte. Und durch das Abwarten geht's dann tatsächlich bergab. Selbsterfüllende Prophezeiung. Einen guten Artikel dazu gibt es in der FAZ.


1 COMMENT
Oktober 10, 2008
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Herr Wilde hat vollkommen Recht. Unsere Wirtschaft basiert auf Vertrauen. Angst wäre in diesem Fall fast das Gegenteil von Vertrauen. Es ist ja wie ein Dominoeffekt: Erst verkaufen die Banken faule Kredite, dann platzen die Kredite, darauf folgt ein Mißtrauen weiterhin in Kredite zu investieren, dann geben die Banken nur mit großer Vorsicht Kredite, dann gehen Unternehmen kapput, weil sie keine Kredite bekommen. Das kostet Arbeitsplätze. Leute, die keine Arbeit haben, kaufen weniger. Weitere Unternehmen gehen kapput. Unternehmen die mit Unternehmen (B2B) Geschäfte machen, können dies nicht mehr, weil viele Unternehmen vorher kaputt gegangen sind. Usw…. Am Ende haben wir eine Finanzkrise wie aus den 20-igern.

Aber na ja, das beste ist halt, nicht den Teufel an die Wand zu malen, sondern verstärkt Einkaufen zu gehen, damit man bei einer Geldabwertung nicht dumm da steht. Ausserdem belebt verstärktes Konsumverhalten den Einkauf und das freut den Handel und dreht die Abwärts-Spirale der Finanzkrise etwas zurück.

Also Leute: Geht shoppen und es wird nicht passieren!

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