Angst vor dem Übermorgen
abgelegt im Archiv Nachrichten am 08.10.08

Heute noch sind die Auftragsbücher pickepackevoll. Das sind sie schon seit über einem Jahr. Aber was ist in einem halben Jahr? Man selbst ist doch selbst gerade dabei in Anbetracht der Finanzkrise nicht zwingend notwendige Investitionen zeitlich nach hinten zu schieben. Und was ist, wenn die eigenen Kunden genauso denken?
Die Finanzkrise ist schlimm. Sie wirbelt alles durcheinander. Und das schlimme daran: Es wird nicht nur Vermögen vernichtet. Es ist das Vertrauen, das schwindet. Bei Otto Normalanleger genauso wie bei Lieschen Einkaufsleiterin. Alle haben Sorge, alle warten ab, weil es ja weiter bergab gehen könnte. Und durch das Abwarten geht's dann tatsächlich bergab. Selbsterfüllende Prophezeiung. Einen guten Artikel dazu gibt es in der FAZ.

Permalink: Angst vor dem Übermorgen
Tags: Finanzkrise Wirtschaftskrise Wirtschaftswachstum Vertrauenskrise B2B Marketing
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Wong
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Kommentar von:
Michael Janik
(10.10.08 11:13 Uhr)
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Aber na ja, das beste ist halt, nicht den Teufel an die Wand zu malen, sondern verstärkt Einkaufen zu gehen, damit man bei einer Geldabwertung nicht dumm da steht. Ausserdem belebt verstärktes Konsumverhalten den Einkauf und das freut den Handel und dreht die Abwärts-Spirale der Finanzkrise etwas zurück.
Also Leute: Geht shoppen und es wird nicht passieren!