Warum Technologieunternehmen die Macht der Marke entdecken sollten

Anzeigenkunden erhalten direkten Draht zu Magazinabonennten
© Henning Hraban Ramm / Pixelio

Die Idee ist simpel: Ein Verlag finanziert sein Magazin dadurch, dass er Anzeigenflächen schaltet. Außerdem verkauft er das Magazin später, idealerweise an Abonennten, die das Heft Monat für Monat oder Woche für Woche beziehen. Bei Allured Business Media geht man noch einen Schritt weiter. Wenige Tage, nachdem ein Magazin erschienen ist, erhalten Abonennten eine E-Mail, in der alle Anzeigenkunden der Ausgabe genannt werden, verbunden mit der Frage, ob ein Leser mit einem der Abonennten Kontakt aufnehmen möchte. Die Antworten werden gesammelt und werden dem Anzeigen-schaltenden Unternehmen zur Verfügung gestellt. Das hat viele Vorteile, für alle Beteiligten:

- Der Verlag kann bei der Akquise nach neuen Anzeigenkunden mit zusätzlichen Services punkten.
- Anzeigenkunden erhalten die Chance zum direkten Kontakt zu interessierten (Neu-)Kunden
- Abonennten erhalten die Chance, dass sie interessante Angebote erkennen und ausprobieren können, ohne selbst großartig losrecherchieren zu müssen.

Natürlich müssen einige Dinge beachtet werden, damit diese Idee auch wirklich zu einem Erfolgsfaktor wird:

- Abonennten müssen bereit sein, Ihre Mailadresse anzugeben
- Anzeigenschaltende Unternehmen müssen die zur Verfügung gestellten Kotakte auch wirklich aktiv und zeitnah ansprechen

Ist das anzeigenschaltende Unternehmen kreativ, gelingt ihm vielleicht sogar die Ansprache der Abonennten, in der schon auf die später folgende Mail zur Kontaktanbahnung hingewiesen wird.

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1 COMMENT
Paperboy
Juli 8, 2010
ad

Grundsätzlich ist das keine schlechte Idee. Jedoch ist das mit amerikanischen Datenschutzgesetzen einfacher zu handhaben. Die meisten deutschen B2B-Fachmedien werden auch eher um Ihre Seriosität fürchten. Im B2C-Magazinbereich kann ich mir das schon eher vorstellen.

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