Warum Technologieunternehmen die Macht der Marke entdecken sollten

B2B-Branding: Welcher Weg ist der richtige?

Habe mal wieder einen spanennden Artikel im amerikanischen B2B-Marketing-Blog von Godfrey gefunden. Auch dieser – typisch amerikanisch – beschreibt aus der eigenen Perspektive eines Marken- und Marketingberaters seine Erfahrungen mit "branding", also Markierung, Markenbildung und -pflege im B2B-Sektor.

Zum einen wird die individuelle Einschätzung von B2B-Experten beschrieben, dass Branding im B2B-Sektor (endlich) wieder an Bedeutung verliere. Dem hält der Autor jedoch Erfahrungen seiner eigenen Kundschaft entgegen – die Zahlen mögen stimmen oder nicht, sie unterstreichen jedoch meine Einschätzung: Branding spielt eine ganz gehörige Rolle im B2B-Bereich.

Was sagen denn nun die Zahlen?
78 Prozent aller B2B-Verantwortlichen sehen im Branding einen relevanten Erfolgsfaktor. 50 Prozent arbeiten mit Social-Media als Kommunikationskanal und setzen RSS Feeds, Blogs oder Podcasts als Informationsmedium ein (ich glaube, diese Zahl ist ziemlich hoch geschraubt). Der Autor sieht hier die Gefahr, dass diese Medien dazu beitragen, die Marke eines Unternehmens zu verwässern.

Dem möchte ich entgegen halten, was ich auch an anderer Stelle schon geschrieben habe: Letztlich handelt es sich bei allen Social-Media-Kanälen um nichts anderes als einen neuen Kommunikationskanal. Es macht Sinn, diesen Kanal zu besetzen, wenn damit definierte Zielgruppen zur Erreichung festgelegter Ziele angesprochen werden können. Das jedoch ist eine Frage der Marken- und Marketing-Konzeption und nicht des Kommunikationskanals.


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November 26, 2009
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