Warum Technologieunternehmen die Macht der Marke entdecken sollten

Benimmregeln für Ingenieure

In der Mensa an der Uni, da gab es das beliebte Spiel: Mit-Studenten anhand ihrer Kleidung ihrem Studienfach zuzuordnen. Ziemlich gute Karten hatte man dabei bei der Kategorie der Maschinenbauer: Karohemd (gerne bis oben hin zugeknöpft), immer mit einem weiteren Vertreter ihrer Spezies unterwegs, ein großer Rucksack, Brille und Stifte in der Hemdtasche. Nicht ganz so "nerdig" wie die Informatiker aber nicht so ganz weit davon entfernt. Schublade auf, Maschinenbauer rein, Schublade zu. Die Welt kann so einfach sein.

Dass von dieser Einschätzung nicht alles verkehrt ist, zeigt der Beitrag "Etikette für Ingenieure: Schwitzen gehört zum Geschäft". Darin geht es darum, dass Ingenieuren häufig nach dem Studium noch beigebracht werden muss, wie sie sich im Job gegenüber Kollegen, Kunden und Vorgesetzen zumindest ansatzweise eloquent bewegen sollten. Und da ist was dran. Ein Ingenieur kann fachlich noch so gut daher kommen. Wenn es im Zwischenmenschlichen hapert, dann wird es dieser potenziell gute Mitarbeiter schwer haben, andere von diesen Fähigkeiten und damit von seinen Produkten zu begeistern. Und das wiederum sollte er können, damit seine Produkte im Wettbewerb zu anderen Produkten bestehen können – der eigene Mitarbeiter ist zwangsläufig auch ein Botschafter für die eigene Marke.


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