Warum Technologieunternehmen die Macht der Marke entdecken sollten

Benzinpreis wird bald sinken!

Ich finde es ehrlich gesagt erstaunlich, aber die Argumente, die hier aufgeführt werden, halte ich schon für stichhaltig: Dei Benzinpreise werden in naher Zukunft sinken. Das schreibt die Financial Times in diesem fundierten Artikel.

Dort heißt es:

Die Situation bei den Raffinerien hat sich jetzt laut Experten aber entspannt. Die Auslastung in den USA liegt bei 82,2 Prozent. Das ist so tief wie seit Herbst 2005 nicht wieder, als die Wirbelstürme "Katrina" und "Rita" ganze Produktionsstätten außer Kraft setzten. Die Ursache: Die Benzinnachfrage der Amerikaner ist gering, die Bestände sind so hoch wie seit rund 15 Jahren nicht mehr. "Bald wird auch die Nachfrage nach Heizöl zurückgehen. Das wird den Rohölpreis kräftig unter Druck setzen", ist Ã-lexperte Lynch überzeugt.

Über den Ã-lpreis selbst wird leider wenig gesagt. Und damit dann auch über die Preisrelevanz für die Wirtschaft.


3 COMMENTS
April 1, 2008
ad

Allein: Da glaub ich nicht dran. Was kann ich dem dagegen setzen? Bisschen Halbwissen mit Nachfrage aus Schwellenländern, Gefühl, Erfahrung aus über 20 Jahren Autofahren, in denen der Spritpreis nie billiger wurde. Möglich, dass es zeitweilig für ein paar Monate günstiger wird. Aber nicht grundsätzlich und nicht über einen echten mittelfristigen Zeitraum.

Ich wünsche mir, daß ich irre.

Mai 28, 2008
ad

Ich glaub da auch nicht dran. Es gibt einfach nicht mehr genug Angebot, um einen niedrigeren Ölpreis zu ermöglichen. Selbst wenn die Raffinierien mehr produzieren können, der Ölpreis wird steigen und somit auch die Kosten der Raffinierien, d.h. die werden zu einem niedrigeren Preis einfach weniger anbieten und schon haben wir den höheren Preis.

Januar 4, 2011
ad

ich habe in der letzten Zeit unterschiedliche Analyseprogramme
für den Energiesektor entwickelt und bin der Meinung, dass durch die
Eröffnung der ersten Ölpipeline zwischen Russland und China ab 3.01.2011 unsere Ölpreise jetzt richtig in die Höhe gehen. Ab Ende 2015 sollen dann auch noch vom Energiekonzern Gazprom jährlich 30 Milliarden Kubikmeter Erdgas an die staatliche China Petroleum geliefert werden. Denn nun will Moskau den Öl + Gasverkauf auf den asiatisch-pazifischen Märkten ausweiten und damit seine Abhängigkeit von europäischen Kunden verringern. Diesbezüglich werden in Zukunft enorme Energie Preisveränderungen auf uns zu kommen.

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