Warum Technologieunternehmen die Macht der Marke entdecken sollten

Billiger Stahl aus Asien verärgert Europa

Billig in Asien produzieren und zu Dumpingpreisen verkaufen. Das schadet in der Regel den einheimischen Herstellern, wenn die billen Produkte importiert werden. So spürt es derzeit die Stahlbrache. Der europäische Stahlmarkt wird schon seit mehreren Jahren mit Billigprodukten überflutet, die Preise liegen um 25 Prozent niedriger als die einheimischer (europäischer) Hersteller.

Und so soll nun Klage erhoben werden, weil nichtrostendene kaltgewalzte Blechen aus China, Südkorea und Taiwan und feuerveredelter Bleche aus China zu Dumpingpreisen angeboten werden. Und so ist es denkbar, dass Schutzzölle und Einfurhbeschränkungen durch die EU-Kommission erhoben werden.

Und das ist wieder die Krux. Spätestens seit Adam Smith weiß man, dass Freihandel nicht das schlechteste ist. Doch leider, leider funktioniert das ganze nur, wenn sich alle Beteiligen daran halten. In Asien wird die Stahlproduktion aber stark subventioniert und Europa reagiert mit Zöllen und ähnlichen Maßnahmen. Am Ende zahlt der Endabnehmer dieses Gebahren mit. Gut ist das nicht.

via: Wirtschaftswoche


1 COMMENT
März 10, 2009
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Am Ende ist es eben doch wieder der Endabnehmer und Kunde, der leiden muss.
Daran kann man leider auch nix ändern…

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