Warum Technologieunternehmen die Macht der Marke entdecken sollten

Byk-Chemie: Mit allen Sinnen beim Kunden und damit Marktführer im Markt für Lacke

Über diesen Beitrag im innovativ-in-Blog bin ich auf brandeins.Wissen gestoßen, eine Magazin-Reihe, die das Wirtschaftsmagazin brandeins gemeinsam mit der Unternehmensberatung McKinsey herausbringt.

Und da bin ich wiederum auf diesen tollen Artikel über das Unternehmen Byk-Chemie gestoßen, ein Unternehmen, das die Marktführerschaft nicht allein über Erfindungsreichtum sondern über Innovationskraft innehat und verteidigt. Der Unterschied: Erst die Innovation macht aus einem tollen Forschungsergebnis ein starkes marktfähiges Produkt.

Und eigentlich liest sich die Erfolgsformel so einfach: Leute, hört auf eure Kunden. So macht es Byk und so heißt es in dem Artikel:

Wie gelingt es der Byk-Chemie mit ihren 935 Mitarbeitern, Bestmarken für den Weltmarkt zu setzen – und das immer wieder? Die Antwort fängt vermutlich da an, wo neue Produkte für gewöhnlich entstehen, also im Labor eines begabten jungen Forschers. Schon falsch. In Wesel beginnt der typische PEP, der Produktions-Entwicklungs-Prozess, deutlich früher. "Wir sind kundengetrieben", sagt Roland Peter. Und das meint er ernst. Sämtliche Außendienstmitarbeiter sind darauf eingeschworen, das Ohr am Kunden zu haben, und zwar so nah wie möglich. Der Vertriebsmitarbeiter, der Wünsche, Anregungen und Kritik aus dem Markt an die Zentrale weitergibt, gilt in Wesel nicht als Nervensäge, er wird mit Prämien belohnt. Aber auch die Organisationsstruktur ist konsequent nach den "End-Uses" aufgestellt. Die Byk-Chemie hat sich nicht wie sonst üblich nach den Eigenschaften der Lacke sortiert oder gar nach den chemischen Charakteristika der Additive. Der Unternehmensaufbau folgt den Industrien, die den Lack später verarbeiten: Holzlack, Malerlack, Autolack und so weiter.


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