Das, was Continental derzeit auffährt, um sich gegen die Übernahme durch Schaeffler zu wehren, erinnert schon ein wenig daran, was einst Peter Neururer im Fußball aussagte: "Wenn wir hier schon verlieren, dann treten wir dem Gegner wenigstens den Rasen kaputt."
Und so sucht Continental laut FTD nach Investmentbanken, die im Übernahmekampf helfen. Nicht unbedingt, weil deren Rat notwendig ist. Vielmehr, weil damit diese Investmentbanken damit ausscheiden, um Schaeffler zu beraten.
Ob das nun eine taktische Meisterleistung oder doch der letzte Strohhalm für Continental ist, sei mal dahingestellt. Clever ist es. Fraglich, ob die Banken da auch mitspielen. Momentan scheint es noch so.
