Warum Technologieunternehmen die Macht der Marke entdecken sollten

Der Unternehmer als Marke im B2B-Bereich

In einem meiner Beiträge, die ich schon im letzten Monat verfasst habe, habe ich eine kleine Fallstudie aus dem Branding Wire Blog vorgestellt, in der es um folgenden Sachverhalt (wie bereits früher beschrieben) geht:

Ein kleines Beratungsunternehmen, das im B2B-Bereich tätig ist, kann sich nicht wirklich von anderen Wettbewerbern abgrenzen. Zu ähnlich sind die Leistungen, zu gleichartig ist die Arbeitsweise. Was kann getan werden

Martin Jelsema stellt in seinem The-Branding-Blog die folgende Lösungsmöglichkeiten vor:

Zunächst einmal stellt er fest, dass Branding im B2B-Bereich wichtig jedoch nicht überlebenswichtig ist. Wenn Branding erfolgt, sollte es jedoch in jedem Fall erfolgreich sein. Hierzu sollen Unternehmen eine Nische besetzen, die eigene expertise durch Kommunikationsmedien und durch die eigene Persönlichkeit unter Beweis stellen und das eigene Business von dem der Wettbewerber abgrenzen.

Soweit die Allgemeinplätze. Spannend wird es bei der Frage, ob die Marke um das Unternehmen herum oder um den Unternehmer herum aufgebaut werden soll. Bei einem kleinen Unternehmen wie in der Fallstudie geschildert, kann es tatsächlich von Relevanz sein, den Unternehmer und seine Persönlichkeit als Marke aufzubauen. Der Inhalt darf hierbei natürlich nicht zu kurz kommen. Charisma allein reicht dann noch nicht aus. Was Unternehmen, die auf den Unternehmer als Marke setzen, auch nicht vernachlässigen dürfen: Mitarbeiter zu finden, die sich in einem Unternehmen mit einer "kommunikativen Lichtgestalt" langfristig wirklich wohlfühlen, dürfte äußerst schwierig werden.


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