Agenturen spezialisieren sich darauf, ihren Kunden entlang der vollständigen Kommunikations-Wertschöpfungskette Leistungen anzubieten. Die einen spezialisieren sich auf eine Nische, die anderen setzen auf den full-Service. Aber was grenzt die eine Agentur von der anderen ab.
Das ist die spannende Frage und die ist leider gar nicht so einfach zu beantworten. Nun gibt es da ein recht neues Buch am Markt, das einem die Werbebranche erklären möchte: Vom Pitch zum Award heißt das gute Stück der Autoren Heiko Burrack und Ralf Nöcker.
Und darin heißt es:
Denn aus Kundensicht gibt es eine ganz einfache Logik: Agenturen, die es nicht geschafft haben, sich selbst und ihre Alleinstellungsmerkmale wirksam in Szene zu setzen, schaffen das auch nicht für ihre Kunden.
Und weiter:
Da Agenturen immer auch sich selbst anpreisen wollen, wenn sie sich Werbung ausdenken, denken sie dabei eben nicht ausschließlich an den Kunden und dessen vorrangige Ziele. Eine Kampagne, die für Aufsehen sorgt, ist ihnen also aus verständlichen Gründen lieber als eine weniger spektakuläre, die der Marke des Kunden möglicherweise genauso gut tut oder vielleicht sogar besser.
Und spätestens da wird es gefährlich! Eine Agentur sollte sich meines Erachtens daher eher dadurch positionieren, dass sie verantwortungsbewusst mit dem Budget umgeht, das ihr ein Kunde anvertraut.
via: Werbeblogger
