Warum Technologieunternehmen die Macht der Marke entdecken sollten

EADS will Airbus-Abhängigkeit reduzieren

Viele Unternehmen haben einen Top-Umsatzbringer in ihrem Portfolio. Es ist das Produkt, dass die höchsten Margen erzielt und das dazu beiträgt, dass auch andere Produkte und Produktgruppen durch Quersubventionierung angeboten werden können, die alleine sonst weniger marktfähig werden.

Das ist solange gut, wie das Top-Produkt auch Top-Nachfrage zu Top-Preisen bringt. Schwächelt das Produkt, so bekommt das Unternehmen die große Abhängigkeit recht schnell recht schmerzhaft zu spüren.

Genau das denkt sich aktuell wohl auch der Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS. Das Unternehmen hängt derzeit (zu) stark von der Tochtergesellschaft Airbus ab. 64 Prozent eads-Umsatz steuert Airbus derzeit bei. Dieser Anteil soll auf rund 50 Prozent gesenkt werden. Dazu sollen die anderen Konzernbereiche kräftig wachsen. Das soll durch Investitionen, Zukäufe und Ausweitung der Absatzmärkte geschehen. Bei einem so großen und schwerfälligen Konzern wie EADS sicher keine einfache Aufgabe. Man darf gespannt sein…

via: Financial Times


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