
Eigentlich ist er meines Erachtens ein wenig zu lang, um ihn am Monitor zu lesen. Und doch möchte ich diesen siebenseitigen Artikel, der auf der Homepage des Handelsblatts gefunden habe. Grob zusammen gefasst geht es darum, dass sich Unternehmen Nischen suchen sollten, um sich dort erfolgreich breit zu machen. Interessant finde ich den Aspekt vom B2B hin zum C2C. Dort heißt es dazu:
Technologischer Treiber der Nischen-Bildung ist das Internet – genauer das «Web 2.0» mit seinen Bewertungs- und Empfehlungs-Systemen, welche die Macht an die Konsumenten übertragen. Das Geschäft entwickelt sich von B2B hin zu C2C. Ausschlaggebend werden Menschen sein, die sehr gut kommunizieren und die Reputation der Produkte weiter tragen. Wichtiger als wenige starke Beziehungen wird die Vielfalt vieler schwacher Beziehungen. So kreiert das netz soziales Kapital. Insgesamt, sagt David Bosshart, hilft die Technologie, zu lokalisieren, zu regionalisieren und den persönlichen Aspekt ins Zentrum zu stellen. Das Netz bringt die Dimensionen auf ein vernünftiges Mass zurück, humanisiert die Entwicklung und gibt dem Einzelnen Mut zur Veränderung.