
Ich kann es nicht so ganz abschätzen, ob es nun ein gutes oder ein schlechtes Signal für den Wettbewerb auf dem deutschen bzw. europäischen Strommarkt ist. Die einzelnen Stromgesellschaften jedenfalls werten das so und wollen beim Stromtransport innerhalb der Europäischen Union enger zusammen arbeiten.
Deutschland, Frankreich, Belgien, die Niederlande und Luxemburg haben nun eine grenzüberschreitende Servicegesellschaft ins Leben gerufen, die den eleganten Namen CASC-CWE haben wird. Das wiederum steht für Capacity Allocation Service centre for the Central Westeuropean Electricity Market.
Das CASC-CWE hat seinen Sitz in Luxemburg, daran beteiligt sind die Übertragungsnetzbetreiber Cegedel, Elia, EnBW , E.ON Netz , RTE, RWE TSO Strom und TenneT. Nun ist die Hoffnung, dass es mit der neuen Gesellschaft keine Engpässe beim grenzüberschreitenden Stromtransport mehr geben soll, was bislang den Wettbewerb (groß bremst klein aus) behindert haben soll. Alles in allem also doch ein gutes Signal für den Wettbewerb auch wenn ich mir nicht sicher bin, was gut daran ist, wenn die Großen eine Branche ihre Kräfte weiter bündeln. Aber gut…