
Ich bin mal wieder auf eine interessante Fallstudie gestoßen, die ich bei den US-Kollegen vom B2Blog gefunden habe. Darin wird der Zusammenhang zwischen den Printwerbeausgaben und den Klickraten auf die Homepage eines Unternehmens beschrieben. Die Grafik links zeigt das Ergebnis ebenfalls.
Es wird von einem führenden Markenartikler der Industrie gesprochen. Leider werden weder das Unternehmen noch wird die Branche genannt, denn ich kann mir vorstellen, dass das Ergebnis je nach Branche und je nach Marktanteil und bekanntheitsgrad des Unternehmens variieren kann.
Dennoch ist der Trend den diese Studie vermittelt frappierend: Nachdem ein Unternehmen seine Werbeausgaben in Printmedien zurückgefahren hat, wurde auch die Website des Unternehmens binnen kürzester Zeit immer weniger aufgerufen und aktiv gesucht: Innerhalb von acht Monaten sank der Traffic auf der Seite um 75 Prozent, die genaue Webadresse wurde sogar um 90 Prozent weniger eingegeben.
Im Umkehrschluss lässt sich nun natürlich argumentieren, dass ein guter Webauftritt, der Informationen und imagetreibende Faktoren nur im Einklang mit ansonsten "klassischer Kommunikation" und Werbung wirklich gut funktioniert. Ich fühle mich zumindest bestätigt, dass der Rat, den ich vielen unserer Kunden gegeben habe, nicht der schlechteste sein dürfte: Setzt eure URL zentral auf eure Printmedien und verwendet nach Möglichkeit euren Unternehmens-Claim als URL – das lässt sich leichter einprägen und zahlt direkt auf das Markenkonto ein.
Grafik: www.b2blog.com