Warum Technologieunternehmen die Macht der Marke entdecken sollten

Globalisierungsstrategien für Maschinen- und Anlagenbauer

Mercer Management Consulting. Das hört sich doch schon mal sehr wichtig an. Scheint es auch zu sein! Zumindest haben die Berater ein Papier unter dem Titel Globalisierungsstrategien für Maschinen- und Anlagenbauer ins Netz gestellt, bei dem ich aus dem Nicken mit dem Kopf gar nicht mehr herausgekommen bin.

Und daher möchte ich das Papier hier näher vorstellen und die einzelnen Bereiche näher beleuchten. Spannend wird der Inhalt ab den Grundüberlegungen, bei denen es heißt, dass alle relevanten Faktoren in die Globalisierungsstrategie einbezogen werden müssen.

Als "relevant" werden definiert:

1. Kosten
2. Wachstum
3. Wettbewerb
4. Innovationsfähigkeit
5. Risiken

Soweit. So gut. Schauen wir uns Punkt 1 mal näher an, die Kosten:

Auf den ersten Blick haben die Standorte in Osteuropa und in Asien deutliche Standortvorteile: Niedrige Lohnkosten, Fördermaßnahmen und günstige Steuersätze lassen eine Verlagerung der Produktion ins Ausland als lukrativ erscheinen. Das kann sie auch sein. Allerdings warnen die Mercer-Berater davor, sich nur von diesen Kosten blenden zu lassen. Um ein wirklich subjektives Urteil fällen zu können, gehören auch andere Kosten mit auf den Prüfstand. Das sind/können sein: Opportunitätskosten, Logistikrisiken, Qualität, Prozessqualität, Managmentaufwand.

Und daher wird als Fazit gezogen:
"Eine vollständige und transparente Rechnung kann in vielen Fällen zustrategisch besseren Lösungen führen als die vermeintlich kostengünstigere Verlagerung – vor allem,wenn man den alternativen Einsatz deszur Verlagerung erforderlichen Kapitals berücksichtigt."


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