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von Eric Wilde am 08.11.07

Nun lese ich, dass es in den USA Vergleiche gibt, die besagen, dass freier Wettbewerb auf dem Strommarkt zu steigenden Preisen geführt habe: Der Preisunterschied zwischen Staaten mit Wettbewerb und regulierten Märkten hat sich in den vergangenen acht Jahren verdreifacht, berichtet die New York Times.
In den USA haben die höheren Preise in den deregulierten Märkten Kunden aus der Industrie allein im Jahr 2006 einen Mehraufwand von 7,2 Mrd. Dollar gekostet. Seit 1999 sind die Preisaufschläge für Industriekunden in deregulierten Staaten im Vergleich zu den US-weiten Durchschnittspreisen von 18 Prozent Plus auf ein Plus von 37 Prozent angestiegen. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt die Electric Power Supply Association in ihrer Auswertung der Energiepreisdaten. Demnach sind die Preise für alle Kunden in den deregulierten Märkten lediglich leicht stärker gestiegen als in den staatlich regulierten.
Daraus würde ich jedoch nicht schließen, dass Wettbewerb grundsätzlich zu höheren Preisen führt. Ich vermute, dass der freie Wettbewerb in den USA dazu geführt hat, dass sich lokal Monopole gebildet haben, die in einem jeweils begrenzten Raum die Preise frei setzen können, um möglichst hohe gewinne abzuschöpfen. Da Strom nicht substituiert werden kann, müssen die Kunden ihn ja trotzdem abnehmen.
via: Pressetext
Permalink: Höhere Preise durch mehr Wettbewerb?
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Wong
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