Warum Technologieunternehmen die Macht der Marke entdecken sollten

Infineon setzt auf mehr Energieeffizienz

Infineon Technologies verstärkt seine Aktivitäten im Bereich Power-Management-Applikationen. Hierzu haben die Münchner das US-Unternehmen Primarion gekauft. Primarion gehört zu den Anbietern in den Bereichen Design, Fertigung und Marketing von Chips für digitales Power-Management in Computer-, Grafik- und Kommunikationsanwendungen.

Durch die Übernahme erhofft sich Infineon einen schnellen Zugang zu dem Wachstumspotenzial der digitalen Power-Management-ICs, um damit Kunden innovative Systemlösungen anbieten zu können. Es soll eine Ergänzung sein zu den bestehenden Power-Management-Aktivitäten, die aus dem österreichischen Villach getrieben werden.

Digitales Power-Management ist ein neuer, schnell wachsender Markt für ICs in Stromversorgungen und verdrängt zunehmend die konventionellen analogen Lösungen. Zu den Vorteilen der digitalen Powerchips gehört die Fähigkeit, die effizienz und Leistung der Stromversorgung ohne Verzögerung an die jeweiligen Bedingungen anzupassen, indem wichtige Systemparameter mit Hilfe moderner Diagnosefunktionen, Telemetrie und nicht-linearer Steuerung eingestellt werden. Dadurch lassen sich eine höhere Komponentendichte und reduzierte Systemkosten erreichen, da keine sperrigen Kondensatoren mehr erforderlich sind. Zudem entfällt die Integration zahlreicher passiver Komponenten, die zuvor für das "Fein-Tuning" analoger Lösungen erforderlich waren. Nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens iSuppli vom Dezember 2007 wird für diesen Markt in den Jahren 2007 bis 2011 eine jährliche Wachstumsrate von 50 Prozent erwartet.

via: FTD


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