
In einem vorherigen Beitrag hatte ich bereits auf die Trends im Online-Marketing 2007 hingewiesen, die die Stuttgarter Agentur Creative360 anhand diverser Studien ausgearbeitet hat. Nach der allgemeinen Vorstellung in der letzten Woche, widme ich mich heute dem ersten Trend ein bisschen näher: Integriertes E-Mail-Marketing.
Was hat es damit auf sich? Inhaltlich schreiben die Autoren hier davon, dass die Informationen an den Empfänger gehen, die für diesen auch tatsächlich relevant sind – das dürfte klar sein. Zudem sollte der Empfänger im Vorfeld seine Zustimmung gegeben haben. Auch klar. Woran es bei Unternehmen im B2B-Bereich bis heute mangelt sind jedoch fehlende Kundendaten sowie die Auswertung von E-Mail-Kampagnen.
Aber warum soll gerade das ein Trend sein? Das bleibt zumindest dieser Beitrag erst einmal schuldig. Ein Blick in den Leitfaden Integrierte Kommunikation von Torsten Schwarz und Gabriele Braun verdeutlicht das jedoch sehr schön anhand eines Praxisbeispiels für die Gewinnung von Spendengeldern
Hier bieten Standalone-E-Mail-Kampagnen die Möglichkeit, Spendenaufrufe auf elektronischem Wege schnell und effizient an eine große Anzahl von Spendern zu verbreiten.
Bestehende Spender (=Kunden) werden per Newsletter informiert und zur Unterstützung aufgerufen. Potenzielle Neukunden werden über externe E-Mail-Listen angesprochen (Vorsicht: die Einwilligung muss im Vorfeld vorliegen). Die Vorteile sind: Schnelle Zustellung, hoher Response durch emotionale Bilder geknüpft an erklärende Texte.
Und dann wäre da ja noch das Wörtchen "integriert". Eine E-Mail allein macht noch keine Spende. Flankierend dazu benötigt es die klassischen Werbe- und Informationskanäle um schon im Vorfeld von E-Mail-Kampagnen Vertrauen aufgebaut zu haben.