
Die Financial Times Deutschland hat einen kleinen Artikel über den Konzern Jenoptik veröffentlicht.
Bislang war Jenoptik für mich so etwas wie ein Vorzeigeunternehmen. Ein Konzern von Weltrang mit Sitz in den "neuen Bundesländern". Nun, auf der hauptversammlung am heutigen Donnerstag ging es in jedem Fall zur Sache. So schreibt die FTD:
Aktionärsschützer unterstützten bei der Hauptversammlung am Donnerstag in Weimar zwar die Konzentration auf das Geschäft mit Optik, Lasern und Sensoren, kritisierten jedoch die bisher erreichten Ergebnisse und forderten mehr Mut und Fantasie vom neuen Vorstand. "Ich glaube, dass Sie beim Aufräumen noch nicht ganz am Ende sind", sagte Malte Disselhorst von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz. Nach den Einschnitten der vergangenen Jahre durch den Verkauf von Konzerntöchtern mit einem Umsatz von mehr als 1,5 Mrd. Euro war Jenoptik 2007 erneut in die roten Zahlen gerutscht. Zudem verlor das Unternehmen seinen Platz im Technologiewerte-Index TecDax der Frankfurter Börse