Kaum zu glauben: IG Metall will bis zu acht Prozent
abgelegt im Archiv Nachrichten am 09.09.08
Jetzt mal ganz ehrlich. Wenn ich als Kind wusste, dass Weihnachten vor der Tür stand, oder wenn meine Eltern sich gerade ein Auto gekauft hatten oder ein Urlaub geplant wurde. Dann wusste ich: Da ist demnächst ein wenig Ebbe in der Kasse, da werde ich mich kaum hinstellen und erst einmal eine Taschengelderhöhung fordern.
Wer die Nachrichten verfolgt, der weiß, dass es nicht unwahrscheinlich ist, in eine konjunkturelle Krise hineinzuschlittern. Da könnte also bald Ebbe in der Kasse sein bei den Unternehmern. Als Kind war ich dann aber offensichtlich schon weiter als es die Gewerkschaften heute sind. Die IG Metall fordert mal eben sieben bis acht Prozent höhere Löhne. Leute, aufwachen und nachdenken! Klar haben die Unternehmen Gewinne erwirtschaftet. Sie haben aber auch Prämien gezahlt und neue Stellen geschaffen.
Als Samariter ist sicherlich kein Unternehmer unterwegs und Lohnerhöhungen in Höhe von Produktivitätszuwachs und eventuell noch Inflationsausgleich wären ja auch vertretbar. Dann wären wir bei drei, vielleicht vier Prozent Lohnzuwachs. Was die Gewerkschaft fordert ist ziemlich genau das Doppelte. Das ist unverantwortlich. Geringere Prämien und Entlassungen der Geringqualifizierten werden die Folgen sein. Aber das soll dann ja wieder die Verantwortungslosigkeit der Unternehmer sein. Ein wenig mehr Weitsicht und Lernen aus der Vergangenheit wäre wünschenswert, wenn es schon am ökonomischen Grundverständnis fehlt.
Einen guten Beitrag hierzu schreibt auch die FAZ.
Jetzt mal ganz ehrlich. Wenn ich als Kind wusste, dass Weihnachten vor der Tür stand, oder wenn meine Eltern sich gerade ein Auto gekauft hatten oder ein Urlaub geplant wurde. Dann wusste ich: Da ist demnächst ein wenig Ebbe in der Kasse, da werde ich mich kaum hinstellen und erst einmal eine Taschengelderhöhung fordern.Wer die Nachrichten verfolgt, der weiß, dass es nicht unwahrscheinlich ist, in eine konjunkturelle Krise hineinzuschlittern. Da könnte also bald Ebbe in der Kasse sein bei den Unternehmern. Als Kind war ich dann aber offensichtlich schon weiter als es die Gewerkschaften heute sind. Die IG Metall fordert mal eben sieben bis acht Prozent höhere Löhne. Leute, aufwachen und nachdenken! Klar haben die Unternehmen Gewinne erwirtschaftet. Sie haben aber auch Prämien gezahlt und neue Stellen geschaffen.
Als Samariter ist sicherlich kein Unternehmer unterwegs und Lohnerhöhungen in Höhe von Produktivitätszuwachs und eventuell noch Inflationsausgleich wären ja auch vertretbar. Dann wären wir bei drei, vielleicht vier Prozent Lohnzuwachs. Was die Gewerkschaft fordert ist ziemlich genau das Doppelte. Das ist unverantwortlich. Geringere Prämien und Entlassungen der Geringqualifizierten werden die Folgen sein. Aber das soll dann ja wieder die Verantwortungslosigkeit der Unternehmer sein. Ein wenig mehr Weitsicht und Lernen aus der Vergangenheit wäre wünschenswert, wenn es schon am ökonomischen Grundverständnis fehlt.
Einen guten Beitrag hierzu schreibt auch die FAZ.
Tags: IG+Metall Streik Gewerkschaft Lohnrunde Tarifpolitik Tarifautonomie
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Wong
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