
IMP³rove. Das kling zunächst sehr hölzern. Sehr technisch. Es steht für »IMProvement of Innovation Management Performance with sustainable IMPact« und wurde von der Europäischen Kommission initiiert, um die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nachhaltig zu verbessern.
Europaweit können KMU anhand einer strukturierten Selbstbewertung die eigenen Innovationsmanagement-Fähigkeiten systematisch bewerten und mit führenden Unternehmen vergleichen. Zudem erhalten beratungsunternehmen über IMP³rove Zugang zu neuen Kunden und Best-Practice Analysen und Methoden, um Lücken im Innovationsmanagement ihrer Kunden zu erkennen und zu schließen.
Im Mittelpunkt von IMP³rove steht eine neue Online-Plattform, mit der Unternehmen von fünf bis mehreren hundert Mitarbeitern anhand eines web-basierten Fragebogens die eigenen Innovationsprozesse überprüfen und sich europaweit mit den Besten ihrer Branche vergleichen können. Dies ist wichtige Voraussetzung, um die Entwicklung neuer Produkte und den»Time-to-Profit« zu verkürzen. Das Projekt wurde heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin von Vertretern der EU und der Bundesregierung sowie den leitenden Konsortiumsmitgliedern A.T. Kearney und der Fraunhofer-Gesellschaft vorgestellt.
Europaweit können KMU ab sofort unter www.improve-innovation.eu einen web-basierten Fragebogen ausfüllen. Sie erhalten daraufhin einen Bericht, der alle Aspekte ihres Innovationsmanagements bewertet und mit den besten Unternehmen, den »Wachstums-Champions« vergleicht. Stärken und Schwächen werden ermittelt, und Unternehmen, die konkrete Handlungsempfehlungen von einem IMP³rove-Experten erhalten wollen, können diesen Service während der Testphase kostenlos in Anspruch nehmen. Gemeinsam mit dem Unternehmen entwickeln die Berater in einem Workshop konkrete Verbesserungsmaßnahmen, die für eine nachhaltige Steigerung der Innovationsfähigkeit sorgen.
Hierzu hat die Fraunhofer-Gesellschaft heute die entsprechende Meldung veröffentlicht.