
Das hört sich doch zunächst einmal ausgesprochen gut an: Die EU plant, dass Kraftwerke ab 2013 für CO2-Ausstöße zahlen sollen. Das ist zunächst einmal nicht verkehrt und unter Nachhaltigkeitsaspekten auch gut und richtig. Internalisierung externer Effekte nennt man so etwas.
Aber auf der anderen Seite ist auch klar, was das für Konsumenten bedeutet: Die Gebühren werden durch höhere Preise weiter gegeben. Denn der "Markt" ist gemessen an der Zahl der Anbieter zu klein und die Nachfrager sind zu abhängig vom Produkt Strom, als dass hier wirklich damit gerechnet werden kann, dass die KOnzerne wie E.ON, RWE, EnBW und Co. die Gebühren selbst in irgendeiner Form übernehmen. Wäre ich selbst Konzern, würde ich ja nicht anders handeln, als Verbraucher habe ich die Wahl zwischen Wut und Resignation. Ich weiß noch nicht, wofür ich mich entscheiden soll.