Zunächst einmal kann man da ja schon fast selbst drauf kommen: Unternehmen der Zulieferindustrie (B2B) erzielen umso bessere Ergebnisse, je stärker ihre Marke ist.
Das Unternehmen Brand:Trust hat sich diesem Thema noch einmal in einer gewidmet und hat am Beispiel der österreichischen Zuliefererindustrie festgestellt, dass hersteller die Bedürfnisse ihrer Kunden oft nicht kennen. Und so heißt es:
Nur durchschnittlich zwei Drittel der befragten Firmen haben eine festgelegte Markenstrategie, wobei die Automotivzulieferer mit 71% den Durchschnitt stark heben", weiß Studienautor Jürgen Gietl. Die Branchen Chemie (knapp mehr als die Hälfte) und Maschinenbau (65%) senken die Zahl dann wieder. Die sicher überraschendste Erkenntnis: Längst nicht alle Hersteller wissen, was ihren Kunden wichtig ist und was wirklich Einfluss auf die Kaufentscheidung hat. Dies ergab die direkte Gegenüberstellung von 25 Entscheidungskriterien, die den drei Nutzenkategorien "Beziehung", "Leistung" und "Sicherheit" zugeordnet wurden. Während die Anbieter von B2B-Produkten mit Kompetenz und Flexibilität punkten wollen, suchen Kunden Zuverlässigkeit, Garantie und Qualität. Die von den Anbietern ins Feld gebrachten "leistungsbezogenen Kriterien" sind für die letztendliche Entscheidung demgemäß nicht so wichtig. Leistung ist ein Muß, das automatisch vorausgesetzt wird.
Kunden suchen vielmehr Sicherheit in ihrer Kaufentscheidung, die ihnen längst nicht in der gewünschten Form vermittelt wird. Schließlich muss eine B2B-Kaufentscheidung intern oftmals argumentiert werden und der Prozeß zum Ergebnis ist oftmals ein internationaler und teamorientierter. Hier könnten starke B2B-Marken dem Kunden wertvolle Entscheidungshilfen geben.
via: Pressetext