Man stelle sich vor: Ein Unternehmen hat ein gehöriges Polster an finanziellen Reserven, sogenannte Liqiditätsbestände. Das Geld liegt zum einen unproduktiv rum, könnte eventuell sinnvoll investiert werden. Zum anderen lockt das andere Unternehmen an, dieses Unternehmen zu kaufen. Denn: Durch den Kauf gelangt der Käufer in den Besitz derÃ-iquidität und kann damit zumindest Teile des Kaufpreises direkt zurück bezahlen.
Was hier anhand eines Unternehmens benannt wurde, ist mögliche Realität bei vielen deutschen Unternehmen, schreibt das Handelsblatt im Artikel Deutsche Unternehmen sind leichte Beute. Auch der Automobilzulieferer Conti, der derzeit mitten im Übernahmekampf steckt, sitzt auf hohen Liquiditätsreserven.
