Lohnt sich Web 2.0 für Banken?
abgelegt im Archiv Agenturen am 27.03.07
Es gibt wenige Branchen, bei denen das Informationsgefälle zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer so groß ist wie zwischen Banken und ihren Kunden. Banken können sich gegen die nicht vorhandenen Informationen gegenüber ihren Kunden noch gut absichern: Sie fordern Sicherheiten, Bürgschaften, Haftungen und verlangen nach zusätzlichen Versicherungen. Für den Kunden ist das schon schwieriger, die Bank zu finden, die nicht nur verspricht, ihn individuell zu beraten (und das versprechen sie alle), sondern die es auch wirklich macht.
Und das Aufspüren von Informationen, von Vergleichen etc. ist zeitaufwendig und damit mit Transaktionskosten verbunden. Das gilt für Privatkunden wie für Geschäftskunden - und damit haben wir einen klassischen B2B-Fall gleichermaßen.
Aber was können Banken abseits von Hochglanzbroschüren, Messeauftritten und TV-Spots tun, damit Sie sich ihren potenziellen Kunden als vertrauenswürdigen Partner vorstellen können?
Die Kollegen vom Electronic Commerce Info Net verweisen auf eine Studie der Towergroup, in der Banken und Wertpapierhändlern geraten wird, Web 2.0-Technologien einzusetzen.
Hierzu heißt es bei ECIN:
"Sowohl nach innen gerichtete Werkzeuge, die den Workflow steigern oder die Kommunikation im B2B-Bereich steigern, als auch nach außen gerichtete Kommunikationsmittel, wie Blogs oder Nutzerforen, seien überaus geeignet im Bereich Finanzdienstleistungen. Das meint zumindest die TowerGroup, und ihr Analyst Matt Nelson begründet auch, warum: Das Potential von Web 2.0 liege vor allem in den Bereichen Wissensmanagement und Kollaboration. Wikis und Blogging-Tools könnten die Qualität und Aktualität innerhalb der Unternehmenskommunikation optimieren und die Kundenzufriedenheit verbessern.
Für Banken und Wertpapierhändler könnten die Technologien vor allem in folgenden Bereichen optimal genutzt werden: beim Sammeln und Auswerten von Daten und der Recherche nach lohnenden Investitionsmöglichkeiten; bei der Informationspolitik innerhalb des Unternehmens und der Außenkommunikation zu den Kunden und Partnern; bei der Zusammenarbeit mit den Klienten und der Zusammenarbeit mit den Partnern im Bereich B2B. Trotz aller Euphorie, so Nelson, sei es jedoch gerade bei den Finanzdienstleistern wichtig, Aktien- und Bankgeheimnisse zu wahren. Deshalb fordert die TowerGroup standardisierte Plattformen, die Kollaboration innerhalb gewisser Firmensegmente sichern, ohne dabei Daten ausufern zu lassen."

Permalink: Lohnt sich Web 2.0 für Banken?
Tags: ECIN Towergroup B2B+Banken Banken+Marketing B2B+Marketing Banken+Web2.0 B2B+Web2.0
Trackback: http://www.creative-weblogging.com/publish/mt-tb.pl/60015
Wong
Stimmen Sie ab für Lohnt sich Web 2.0 für Banken?:
|
Dieser Eintrag wurde mit: 8.50 Punkten (von 4 Stimme(n) insg.) bewertet.
|
| RSS | Alle Abonnements sehen |
|
Was ist RSS? | |
| Yahoo! |
|
| MEIN MSN |
|
| Bloglines |
|
| Followen Sie uns bei Twitter! |





