Warum Technologieunternehmen die Macht der Marke entdecken sollten

Markenbekanntheit durch Emotionen

Hilfe! Mein Produkt nimmt niemand wahr! Was kann ich tun? Die Antwort lautet ganz klar: Kommunikation! Das B2B Online-Marketing Blog, nach eigenen Aussagen mit einzigartiger Stellung in der deutschen Blogosphäre hat hierzu kurze und knappe Praxistipps zur Markenführung insbesondere über den Kanal Internet zusammengefasst.

Darin heißt es:

Achten Sie daher auf eine emotional aufgeladene und profilstarke Positionierung, um von der Zielgruppe schneller und nachhaltiger wahrgenommen zu werden. So erreichen Sie das gewünschte Fremdbild und stärken den Erinnerungs- und Wiedererkennungsfaktor. Dies gilt auch für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen, die als austauschbar gelten

Tendenziell stimme ich absolut zu. Wichtig ist in diesem Zusammenhang vor allem der letzte Satz "Produkte und Dienstleistungen, die als austauschbar gelten". Denn erst, wenn Produktleistungen und -qualität als Differenzierungsmerkmal zu Wettbewerbern nicht mehr ausreichen, sollten Emotionen zur differenzierung ins Spiel kommen. Das sagte auch schon Bernd M. Michael, in seinem knapp zwei Monate alten Podcast auf dem Werbeblogger. Das gilt übrigens nicht nur online, sondern für sämtliche Kommunikationskanäle. Anders als beim oben zitierten B2B-Online-Marketing-Blog glaube ich im übrigen nicht, dass es Emotionalisierung durch stärkere Differenzierung heißen sollte sondern genau umgekehrt: Differenzierung durch stärkere Emotionalisierung.


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