
"There is no free lunch." So wird der im letzten Jahr verstorbene Wirtschaftsnobelpreisträger Milton Friedman zitiert. Man könnte auch sagen: Was nichts kostet, ist nichts wert. In diesem Kontext betrachtet erscheinen auch die vielen kostenlosen Presseportale, in denen Unternehmen ihre Pressemitteilungen einstellen, in einem ganz eigenem Licht.
Diesem Thema widmet sich auch der PR-Agentur-Blog und schreibt:
Und so kommt es, dass der Junior-Chef die Pressemitteilungen selbst schreibt und die Sekretärin den Text an einige "Sehr geehrte damen und Herren" schickt. Für die Online-Verbreitung sollen dann kostenlose Presseportale sorgen. Dass diese Rechung nicht aufgeht, ist nicht die Schuld der Portale, sondern der Auftraggeber.
Und ich denke, man merkt vielen der Pressemeldungen an, dass sie mal eben schnell geschrieben wurden, gemäß dem Motto: "Wir müssen da mal was machen". Was mich interessieren würde: Wie hoch ist die Veröffentlichungsquote von Unternehmen, die in diesen Portalen veröffentlichen? Unternehmen, die auf "richtige PR" setzen wollten, sollten lieber ein paar Euro in die Hand nehmen und zusätzlich zum Honorar für einen PR-Berater eine Veröffentlichungsprämie zahlen. Das kostet. Hat aber auch einen Wert.