
Man könnte sagen: Eine gute Strategie´für Unternehmen, die auf dem Heimatmarkt aufgrund von Sättigungstendenezen kaum noch Wachstumspotenziale sehen, ist es ins Ausland zu expandieren. Vor allem in aufstrebende junge Märkte. Aktuell machen es Telekommunikations- und Netzwerkspezialisten vor, die sich um die Marktanteile der Zukunft in asiatischen Ländern wie Vietnam, Pakistan oder Bangladesh sowie in Afrika balgen. Dort lauern große Wachstumschancen für die Zukunft.
Gleiches denkt sich auch der Stromkonzern RWE, der über Kooperationen zum Kraftwerksbau in der Türkei und in Russland nachdenkt. Ich bin mal gespannt, wie die Expansion finanziert wird. Durch die Abspaltung einer Tochtergesellschaft, die dann an die Börse gebracht wird? Durch Kreditaufnahme? Durch den Verkaufserlös anderer Unternehmenseinheiten und die damit frei werdenden liquiden Mittel oder aber durch monopolartige Gewinne und damit verbundene Rücklagen auf dem Heimatmarkt? Dazu sagt RWE noch nichts. Derzeit werden Modelle überpürft.