Nun geht also die Übernahmerunde zwischen Conti und Schaeffler in die gefühlt tausendste Runde. Selbst wenn es die aktuellen weltwirtschaftlichen Turbulenzen, unter denen beide Unternehmen zu leiden haben, nicht geben würde: Rosig wäre es dann noch lange nicht.
Grund genug für die Financial Times, sich dem Konfikt in ihrem Leitartikel zu widmen: Ein Krieg, viele Verlierer. heißt es dort. Aufgelöst wird das ganze am Ende, an dem das Schreckensszenario wie folgt beschrieben wird:
Wenn sich der Konflikt weiter aufschaukelt, drohen am Ende alle als Verlierer dazustehen: Schaeffler und Conti, weil sie sich inmitten einer verheerenden Branchenkrise nicht auf ihr Geschäft konzentrieren können. Aber auch die gesamte deutsche Autobranche, die von beiden Zulieferern abhängig ist.