Warum Technologieunternehmen die Macht der Marke entdecken sollten

Siemens: Unglückliche Mediaplanung

Oje, Siemens. Die Korrputionsaffäre weitet sich immer weiter aus. Nun kann man natürlich sagen: Ohne diese Korruption, hätte Siemens viele Aufträge nicht an Land ziehen können. Doch eine Sache wird ja nicht dadurch richtig, dass man durch sie erfolgreich wurde. Ist so, als sei ein Bankraub zu legitimieren, weil der bankräuber hierdurch ein Leben in Wolhstand genießen und seine Rechnungen alle pünktlich bezahlen kann.

Ein wenig ungeschickt scheint sich Siemens auch bei der Platzierung seiner Anzeigen anzustellen – ich kann mir jedenfalls kaum vorstellen, dass das bewusst ausgewählt wurde: Ein Siemens-Banner, das "Answers for Industry" verspricht wird im unmittelbaren Umfeld zur Berichterstattung zur Korruptionsaffäre auf www.wiwo.de geschaltet. Unglücklich würde ich das mal nennen.


4 COMMENTS
Mai 16, 2008
ad

Naja die haben es ja auch nötig

Mai 27, 2008
ad

Hätte man sich aber auch vorher denken können

Juli 1, 2008
ad

Wie der Artikel schon sagt, etwas ungeschickt das ganze.

März 10, 2010
ad

Die haben aber wirklich nötig!

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