
Man stelle sich vor, man lese Zeitung und ein Großteil der Artikel handel von Zeitungen, von Verlagen, von Journalisten und davon, wer welches Thema wann, wie und wo aufgegriffen hat. Absurd? Dann sollten wir uns fragen, was denn eigentlich in Blogs vor sich geht.
There's no topic that bloggers like to write about and link to more than blogging itself.
So schreibt es Jon Miller in seinem Beitrag: What's wrong with social media for blogs. Er stellt die These auf, dass B2B-Marketing und Social Media (oder Web 2.0) derzeit nicht gut funktionieren, weil Social Media an den Realitäten des B2B-Marketings vorbeigehen.
Diese These relativiert er dann, als er schreibt, dass Social Media schon eine Rolle Spiele, allerdings nur die eines zusätzlichen Kommunikationskanals, der allerhöchstens gleichberechtigt, wenn nicht noch untergeordnet zu den anderen Kommunikationskanälen (PR, Online-Marketing, Werbekampagnen) steht.
Natürlich ist das so. Und ich denke, dass es auch nur natürlich ist, dass B2B-Marketing nicht so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht wie herkömmliches Marketing, bzw. wie herkömmliche Werbung. B2C kann nun mal jeden angehen. B2B ist nur für eine ganz bestimmte, oftmals nicht sehr große Zielgruppe tauglich.