
Die Financial Times Deutschland hat sich weltweit mal im Internet umgeschaut, um die Internetpräsenzen von Konzernen unter die Lupe zu nehmen und ein Ranking aufzustellen, wie gut es um welchen Auftritt bestellt ist.
Hierzu hat das Blatt eigens den FT/Bowen-Craggs-Index erfunden, der sich laut eigener Angaben von anderen Rankings unterscheiden soll: Zum einen steht nicht ein einzelnes Element als Bewertungsgrundlage im Fokus. Zum anderen rühmt sich die FTD damit, dass sich das Ranking auf das Urteil von Experten stützt und nicht auf simple Checklisten.
Ob sich der Siemens-Konzern in Zeiten massiver Imageprobleme und in Haft sitzender Vorstände über den ersten Platz in diesem Ranking wirklich freuen kann, sei mal dahingestellt. Auffällig ist, wie viele Ã-lmultis unter den Top-Konzernen zu finden sind. Da mag man zum einen sagen: Die haben halt das Geld, um einen wirklich gut durchdachten Internetauftritt konzipieren, umsetzen und pflegen zu lassen. Zum anderen werden diese Konzerne durch die kritische Ã-ffentlichkeit aber auch dazu gezwungen durch gute Internetseiten Imagepflege zu betreiben.
Das pdf mit den Ergebnissen der Studie gibt es übrigens hier.
Und die Bilderserie, die kurz die Top10 vorstellt und die Gründe für die Bewertungen nennt, gibt es hier.