Wenn die Marge am Zulieferer vorbei geht
abgelegt im Archiv Aus der Praxis am 12.08.07
Als ich mir neulich ein neues Mobiltelefon zugelegt habe, war mir klar, dass ich meinen Vertrag beim Netzbetreiber meines Vertrauens verlängern werde und habe mir dafür im Gegenzug, wie schon vor zwei, vier und sechs Jahren ein neues Mobiltelefon aussuchen dürfen.
Mit allem Schnick und Schnack. Dafür zahle ich wieder einiges an Grundgebühr, um das Handy auf diesem Wege quasi binnen der nächsten zwei Jahre abzubezahlen. Allein: Der Hersteller hat nicht wirklich viel davon. Die Margen diktieren die Mobilfunkbetreiber, die Hersteller Nokia, Samsung, Motorola, Sony Ericsson und Co. können ihre Preise kaum selbst setzen, zu groß ist die Macht der Netzbetreiber.
Eine Tatsache, die so manch mittelständischer Automobilzulieferer zu gut kennen dürfte. Dieser Artikel aus der Financial Times Deutschland beschreibt die missliche Lage, in der sich Nokia und Co befinden und zeigt auf, wie unterschiedlich die einzelnen Hersteller damit umgehen.
Permalink: Wenn die Marge am Zulieferer vorbei geht
Tags: Mobilfunkmarkt B2BLieferanten Nokia Sony+Ericsson Samsung Motorola
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