Was also tun, wenn Potenziale zur Kosteneinsparung kaum noch durchzusetzen sind, aber nicht zuletzt die internationalen Kapitalmärkte immer weiter danach verlangen, damit Rendite und andere Kenngrößen stimmen? Dann besteht noch immer die Möglichkeit, durch Kooperation mit anderen Unternehmen gemeinsam in Entwicklung zu investieren oder gemeinsam auf Einkaufstour zu gehen, damit durch Größenvorteile Kosten eingespart werden können.
Und genau das scheint derzeit in der Automobilbranche vor zu gehen. Peugeot und Mitsubishi planen ein gemeinsames Werk und BMW und Mercede loten die Möglichkeiten aus für eine gemeinsame Entwicklung, einen gemeinsamen Einkauf und gemeinsame Produktion von Bauteilen.
Und am Ende werden sich die Autos nur noch in ihrer Karosserie unterscheiden und letztlich ist es die Marke, die dazu beiträgt, warum sich ein Käufer innerhalb eines Segments für ein bestimmtes Auto entscheide. Objektive Gründe gibt es dann nämlich wohl noch weniger als das heute schon der Fall ist.