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Wenn sich Schnarchnasen als "innovativ" bezeichnen

abgelegt im Archiv Studien am 19.03.08

Wenn sich Schnarchnasen als "innovativ" bezeichnen
Obwohl Innovationsfreudigkeit als Wachstumsmotor von Unternehmen gilt, fehlt es den meisten Unternehmen der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) an Innovationszielen, die das Wachstum unterstützen. Zwei Drittel der Betriebe verfügen über keine konkreten strategischen Geschäftspläne zu neuen Produkten. Wie die Beratergruppe Neuwaldegg aufzeigt, bezeichnen sich zwar zwei Drittel der DACH-Unternehmen als innovativ, dennoch wollen nur 30 Prozent über neue Geschäftsfelder mit bestehenden Kunden wachsen. Die Innovationskraft von Unternehmen ist an das eigene Humankapital gebunden. Trotz fachkräftemangel, der von rund 33 Prozent der deutschen Mittelstandunternehmen als Wachstumshindernis bewertet wird, verfolgen 81 Prozent keine klare Profilierung als attraktive Arbeitgeber. Da passt doch etwas nicht zusammen...

Um neue Marktsegmente oder Nischen erschließen zu können, was rund 43 Prozent der DACH-Unternehmen anstreben, ist in erster Linie Fachpersonal von Nöten. Im Personalmarketing ist ein systematisches Employer-Relationship-Management erforderlich, um sich selbst als starke Arbeitgebermarke zu positionieren, so das Management-Beratungsunternehmen BBDO Consulting , denn ohne eine klare Profilierungsstrategie als Arbeitgeber verschenkt der Mittelstand seine Chancen im Wettbewerb um die besten Köpfe und bremst sein wirtschaftliches Wachstum bereits jetzt.

43 Prozent der Manager in der DACH-Region zählen ihr eigenes Unternehmen zu den innovativsten ihrer Branche. Besonders die Schweizer Manager sehen sich mit 80 Prozent in innovativen Betrieben gut aufgehoben, während sich in Deutschland 66 und in Österreich nur 57 Prozent für innovativ halten. Innovation ist 36 Prozent der deutschen und Schweizer Top-Manager zwar wichtig, hat aber nicht oberste Priorität, was in Österreich sogar auf 56 Prozent zutrifft. Die Risikobereitschaft zu strategischen Experimenten liegt im deutschen Sprachraum bei nur neun Prozent, wobei sich Unternehmen aus Deutschland mit 14 Prozent vornehmlich aus dem Tourismus- und Freizeitsektor oder der Informations- und Consultingbranche als besonders risikofreudig zeigen.

via: pressetext


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Tags: Innovation  Innovationsziele  Technologie  Technologie+Marketing  Fachkräftemangel  B2B  B2B+Marketing 

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