Warum Technologieunternehmen die Macht der Marke entdecken sollten

Wie funktioniert Innovation?

Eine Innovation wird dann zum Erfolgsfaktor, wenn sie hilft, ein Problem zu lösen, das zuvor noch niemand lösen konnte und so vielen Menschen geholfen werden kann, die zugleich bereit sind, für diese Hilfe Geld zu bezahlen. Viel eleganter hat das bereits der österreichische Ã-konom Joseph Schumpeter beschrieben, als er den Prozess der schöpferischen Zerstörung definiert hat:

"Dieser Prozeß der "schöpferischen Zerstörung" ist das für den Kapitalismus wesentliche Faktum. darin besteht der Kapitalismus und darin muss auch jedes kapitalistische Gebilde leben."

Gerade für Unternehmen im B2B-Bereich sind Innovationen ein relevanter Erfolgsfaktor. Aber was macht letztlich eine Innovation aus? Was sind die erfolgtreibenden Faktoren, die dazu beitragen, dass Innovationen gelingen können? Meines Erachtens sind es fünf Punkte, die erfüllt sein sollten.
1.
Innovationen beginnen, wenn begonnen wird, Probleme in Ideen zu transferieren. Neue Ideen entstehen durch Fragen, Probleme und Hindernisse. Der Innovationsprozess wird gezündet, wenn uns diese Sorgen umgeben und wir auf der Suche sind nach etwas besserem, schnelleren, einfacheren, günstigeren…

2.
Innovationen benötigen ein System. Alle Organisationen und Unternehmen haben wohnt ein innovaties System inne. Bei einige bewusst, bei anderen eher unbewusst. Bei einigen als Führungsaufgabe von oben deligiert, bei anderen weniger formal außerhalb der bestehenden Kommunikationskanäle. Innovation braucht ein System und einen Kanal!

3.
Leidenschaft ist der Treibstoff, Schmerzen und Sorgen sind seine unsichtbaren Bestandteile. Ideen alleine zünden nicht. Erst Leidenschaft lässt sie lodern.

4.
Innovationen brauchen einen Spiegel. Arbeiten mehrere Menschen und Organisationen zugleich kooperativ an der Herbeiführung einer Innovation, lassen sich Synergien realisieren und Effektivität steigern. Das setzt Vertrauen voraus, führt aber zu fruchtbaren Prozessen.

5.
Unterschiedliche Perspektiven müssen ausgenutzt werden. Vor allem in interdisziplinären Teams oder in internationalen Projektgruppen sollten die heterogene Teamstruktur, die auf den ersten Blick hinderlich ist, ausgenutzt werden, um Innovationen voranzutreiben. Unterschiedliches Knowhow, Sprachunterschiede, verschiedene Kulturen und Denkansätze helfen dabei, das Problem von allen Seiten zu betrachten und damit den Ansatzpunkt zu definieren, der sich als Innovationstreiber entpuppt.


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