
Erst gestern hatte ich in einem Beitrag über die Schwierigkeiten eines B2B-Unternehmens bei der Suche nach geeignetem Personal geschrieben. Was den Unternehmen auf der Suche nach Fachkräften sicherlich einen Bärendienst erweist, ist die aktuelle Diskussion um den mindestlohn und um die Deckelung der Spitzengehälter.
Denn da wird staatlich etwas reguliert und damit dem freien Wettbewerb entzogen, was eigentlich "die unsichtbare Hand" regeln müsste. Dass es dabei soziale Schieflagen geben kann, ist sicherlich ein Problem, die Werkzeuge Mindestlohn und Deckelung der Gehälter sind hierauf jedoch sicherlich keine Antwort.
Was bedeutet das nun für die Suche nach Spitzenkräften? Die wirklichen Top-Leute dürften sich abgeschreckt fühlen, da sie im Ausland vermutlich deutlich mehr Geld verdienen dürften. Was aber noch viel mehr ins Gewicht schlagen dürfte, ist die Grundstimmung, die in Deutschland durch diese Eingriffe erzeugt werden dürfte: Ein Land, in dem jeder eine Chance erhält, der nur etwas wagt und seine Nische findet und perfekt besetzt, jedenfalls sieht anders aus. Also, ich hab hier Bauchschmerzen und verstehe auch den BDI, der ähnliche Sorgen hat.
via: Handelsblatt