Was für ein Desaster für Toyota. Die Rückrufaktion, die hohen Kosten, der Imageverlust. Hätte das Unternehmen über die technischen Mängel nicht doch besser schweigen sollen!?
Aus Sicht eines Verkehrsteilnehmers, sage ich natürlich: Nein, auf keinen Fall. Als jemand, der auch das Image des Toyota-Konzerns im Blick hat, sage ich genau das gleiche. Hat ein Unternehmen einen Fehler gemacht, dann fährt es langfristig sicherlich am besten damit, ehrlich zu sein, den Fehler einzugestehen und ihn so schnell und schnörkellos wie möglich zu beheben. Schon meine Oma hat es dabei auf den Punkt gebracht: Ehrlich währt am längsten. Und um Langfristigkeit geht es, wenn Unternehmen ihr Image als glaubwürdig definieren. ZUr Glaubwürdigkeit zählt dann auch eine Offenheit, die definitiv gelebt werden sollte.
Und das ganze gilt auch ungeachtet der zusätzlichen juristischen Schwierigkeiten, die sich auftun, wenn man als Unternehmen Produktmängel verschweigt. Einen guten Artikel dazu gibt es im Handelsblatt.