
Was tun, wenn man selbst spürt, dass man nicht alles befriedigen kann, was Kunden von einem wünschen würden und was dazu beitragen könnte, sich weiter im Wettbewerb zu etablieren? Dann kann man entweder seine Kapazitäten ausweiten, um sein portfolio auf mittlere bis lange Sicht zu erweitern oder man kauft einfach ein Unternehmen hinzu, wie es SAP etwa gerne macht oder aber man kooperiert.
Für die letztere Variante haben sich die Heliocentris Fuel Cells AG, ein führender Systemintegrator für Brennstoffzellen, und die Schunk Bahn- und Industrietechnik GmbH, ein Unternehmen der weltweit operierenden Schunk-Gruppe, entschlossen. Beide Unternehmen haben eine Kooperations- und Vertriebsvereinbarung zur weltweiten Vermarktung von Brennstoffzellenstapeln und -systemen unterzeichnet.
Auf der Basis von Schunks Brennstoffzellentechnologie entwickelt Heliocentris Produkte und Systemlösungen für Ausbildungs-, Forschungs- und Industrieanwendungen und will diese in Serie fertigen. Die modulare Baureihe dieser Brennstoffzellenstapel, auch Stacks genannt, ermöglicht Heliocentris eine Skalierbarkeit im Leistungsbereich 360 Watt bis 1,4 Kilowatt. Dies versetzt Heliocentris in die Lage, flexibel auf Kundenanforderungen zu reagieren.
Da es sich bei den Schunk Stacks um wassergekühlte Brennstoffzellenstapel handelt, kann Heliocentris dem Kunden Systeme anbieten, die neben der rein elektrischen Stromerzeugung auch die in der Brennstoffzelle entstehende Abwärme nutzen. Damit erschließt sich Heliocentris über das heutige Angebotsspektrum hinaus neue Anwendungsfelder und Applikationen.
Und so sichert sich der eine neue Absatzkanäle, während der andere sein Produktportfolio erweitern kann. Win-Win nennt man das dann wohl.