b2marketing
Wie sollten Unternehmen Produktmängel kommunizieren?
abgelegt im Archiv Marketing-Mix von Eric Wilde am 07.02.10
Was für ein Desaster für Toyota. Die Rückrufaktion, die hohen Kosten, der Imageverlust. Hätte das Unternehmen über die technischen Mängel nicht doch besser schweigen sollen!?






Aus Sicht eines Verkehrsteilnehmers, sage ich natürlich: Nein, auf keinen Fall. Als jemand, der auch das Image des Toyota-Konzerns im Blick hat, sage ich genau das gleiche. Hat ein Unternehmen einen Fehler gemacht, dann fährt es langfristig sicherlich am besten damit, ehrlich zu sein, den Fehler einzugestehen und ihn so schnell und schnörkellos wie möglich zu beheben. Schon meine Oma hat es dabei auf den Punkt gebracht: Ehrlich währt am längsten. Und um Langfristigkeit geht es, wenn Unternehmen ihr Image als glaubwürdig definieren. ZUr Glaubwürdigkeit zählt dann auch eine Offenheit, die definitiv gelebt werden sollte.

Und das ganze gilt auch ungeachtet der zusätzlichen juristischen Schwierigkeiten, die sich auftun, wenn man als Unternehmen Produktmängel verschweigt. Einen guten Artikel dazu gibt es im Handelsblatt.
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B2B-Marketing - Letztlich geht es um die Menschen
abgelegt im Archiv Informationen über , Marketingwissen von Eric Wilde am 31.01.10
B2B-Marketing - Letztlich geht es um die Menschen
Wenn ich ins Sportgeschäft gehe und eine halbe Stunde später mit neuen Adidas-Sportschuhen wieder heraus gehe, dann habe ich mich in der Regel unbewusst bewusst für eine bestimmte Marke entschieden. Adidas versteht es, wie viele anderen erfolgreichen Markenartikler auch, beim Kunden ein Markenbild entstehen zu lassen, es mit Emotionen aufzuladen, um letztlich den Drang, etwas von Adidas besitzen zu wollen, zu steigern.

Aber wie geht das Ganze im B2B-Marketing. Dort haben nun mal nicht Marken mit Kunden zu tun sondern Unternehmen, deren Mitarbeitern auf der Angebotsseite, die auf der Nachfrageseite auf Mitarbeiter eines Unternehmens treffen. Es geht also im Zweifel darum, ob sich zwei Menschen grün sind, damit es zwischen zwei Unternehmen zum Geschäftsabschluss kommt. Es geht also darum, den anderen zu kennen, zu verstehen und seine Probleme zu lösen. Es könnte alles so einfach sein (ist es aber nicht...)

Mehr zum Thema:
Show me that you know me auf www.marketingprofs.com
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Markenaufbau im Handwerk
abgelegt im Archiv Marketing-Mix von Eric Wilde am 24.01.10
Markenaufbau im Handwerk

Braucht man als Handwerker eine Marke. Der Artikel "Warum der Aufbau einer Marke im Handwerk so wichtig ist" von Daniel Dirkes argumentiert ganz stark in diese Richtung. Und Recht hat er, wenn man dort liest: "Wenn ein Wunschkunde meinen Namen hört, was sollte ihm direkt durch den Kopf gehen? Wie soll er über meinen Betrieb denken?"

Und das fängt dann bei der täglichen Arbeit an: Pünklichkeit beim Erstellen von Angeboten und vereinbarten Terminen, Sauberkeit auf der Baustelle, Verbindliche Zusagen und ein offenes Ohr für die Wünsche des Kunden. Damit hat man als Handwerker schon zwei Drittel seiner Wettbewerber hinter sich gelassen. Dann muss man auch nicht zwingend über den Preis argumentieren.

Mehr zum Thema:
Wie Sie mit kleinem Budget richtig werben.
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Emotionen in der B2B-Kommunikation: Touch me baby!
abgelegt im Archiv Marketing-Mix von Eric Wilde am 17.01.10
Emotionen in der B2B-Kommunikation: Touch me baby!

Hat die B2B-Kommunikation in den Zeiten der Krise einen Schritt zurück gemacht? Wird die Kommunikation auf Fakten beschränkt, sobald man auf wirklich jeden Pfennig achten muss? Ich habe das Gefühl, dass Emotionen in der B2B-Komunikation nicht wirklich mehr geworden sind im Vergleich zu früher - und selbst da waren sie ja knapp.

Ob das richtig ist? Nachvollziehbar vielleicht. Aber richtig nicht - zumindest nicht dann, wenn man im Wettbewerb steht, bei denen die Produkte, Preise und Dienste nahezu austauschbar sind. Dann überzeugt im Zweifel die Nase des Außendienstlers von Unternehmen A, während B und C leer ausgehen, weil die jeweiligen Außendienstler einen weniger guten Tag hatten.

Wer sich jedoch überzeugend vom Wettbewerb absetzen möchte, der sollte auch das Thema "Emotionen" in seiner Kommunikation stärker in Betracht ziehen. Sich dazu zu entscheiden mag vielleicht Mut benötigen, den man in Boom-Zeiten schon mal eher aufbringt als in Zeiten der Krise. Dabei sollte man bedenken: Wer in seiner Kommunikation vieles richtig macht und einen relativ hohen Wirkungsgrad erzielt, der setzt sein Geld in diesem Bereich damit auch effizient ein. Und um Effizienz, darum geht es auch in der Krise.

Einen guten Beitrag zum Thema Emotionen in der B2B-Kommunikation findet sich auch auf den Seiten des Kommunikationsverbandes.
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Der Deutsche Medienkongress in Frankfurt
abgelegt im Archiv Messe von Eric Wilde am 10.01.10
Der Deutsche Medienkongress in Frankfurt
Ein Termin zum Vormerken: Der 2. Deutsche Medienkongress, der vom 19 bis zum 20. Januar im Congress Center der Messe Frankfurt stattfinden wird. Motto: The Future of Media - Was wird die Kommunikation von morgen prägen?

Mehr als 60 Referenten, die Elite der Werbe- und Medienwirtschaft, werden in Frankfurt zwei Tage lang diskutieren und referieren. Angesichts gigantischer Umwälzungen in der Medienlandschaft stellt sich immer dringender die Frage, welche Marketing- und Mediastrategien zukünftig erfolgversprechend sein werden. Beim Deutschen Medienkongress 2010 wird erstmals in acht zentralen Kongress-modulen die Zukunftsfähigkeit und -relevanz einzelner Medien-gattungen beleuchtet. Im Fokus der Diskussion steht dabei die Frage: Werden Social Media und mobiles Internet die Kommunikation von morgen revolutionieren?

Das Programm zum 2. Deutschen Medienkongress als pdf zum Download

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